Langes Sommerloch

Das war wirklich jetzt mal ein richtig langes Sommerloch. Seit meinem letzten Beitrag 2011 ist ja nicht nur eine Menge Wasser die Spree runtergeflossen, sondern es hat sich auch eine Menge in meinem Leben verändert. Continue reading

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noch nicht ganz da, aber doch schon zuhause

auch wenn ich hier noch in hannover sitze, auf einen haufen gepackter kisten schaue und der möbelwagen erst am 5. kommt, habe ich doch schon mal alle erreichbaren datensätze mit meiner neuen adresse versorgt. es ist nicht einfach diesen schritt zu gehen. nicht das ändern der adresse, sondern den start in einen neuen lebensabschnitt. und ich habe immer noch „angst“ davor. freue mich aber auch. denn ich weiss, dass das dort mein, unser, zuhause sein wird. auch wenn ich gerade dieses wochenende wieder gemerkt habe, dass beziehung bedeutet, dass zwei menschen mit all ihren ecken und kanten zueinander finden und vermutlich nie damit aufhören einander besser kennenzulernen. zum glück habe ich meine frau, mit der ich diese beziehung führe und weiter aufbaue. das gibt mir kraft. und ich hoffe, sie empfindet ebenso im bezug auf mich. Continue reading

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Da muss noch Farbe dran

Vorletzten Montag habe ich das erste Mal unsere neue Wohnung gesehen. Nun ja. Entweder haben dort vorher farbenblinde Maulwürfe gelebt oder aber in Neu-Hohenschönhausen wird immer noch eifrig LSD konsumiert. Lachs, Türkis, Rot und alles an Farben dazwischen, die nie jemand an seiner Wand sehen möchte. Ist allerdings nichts, was sich nicht mit dem Einsatz von einigen Eimern guter weisser Wandfarbe beheben lässt. Ansonsten ist die Bude in ihrem sozialistischen Originalzustand und lässt mich noch mehr verstehen, warum ein Staat untergehen muss, der es noch nicht mal schafft seine Stromleitungen unter Putz zu verlegen. Von den dazugehörigen Schaltern und Dosen ganz zu schweigen. Continue reading

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bald, ganz bald

zuerst, sorry, grossbuchstaben mit dem ipad sind mir zu umständlich. 😉

montag ist es soweit, endlich. um 12 ist die wohnungsübergabe und dann sind wir stolze mieter einer 4 raumwohnung in neu-hohenschönhausen. und vor allem, ich sehe meine wohnung das erste mal. aber, ich vertraue meiner frau. das da ist unsere wohnung. Continue reading

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Notizen aus der Hauptstadt

Seit dem 10. Juli bin ich mit Penny, der Griechin, nun in Berlin bei meiner Frau. Wohnungssuche ist, nein war wohl, angesagt. Nach einer Woche, die wir Penny zur Eingewöhnung in die neue, laute, belebte Stadt gönnen wollten, ging es etwas holperig los. Nicht mit Penny, die fährt alle Bahnen und Busse als ob es das Normalste der Welt ist. Selbst Fahrstühle sind willkommene Helfer beim Erklimmen des zweiten Stockwerks. Der Wohnungsmarkt holperte etwas. Entweder alles voll, keine Hunde mehr, wir zu arm oder Wohnung zu teuer. Zum Glück scheint sich das Blatt nun gewendet zu haben. Zwei Wohnungen im Osten und eine schnuckelige Behausung in Spandau scheinen die Auswahl für unser neues Familienheim zu bilden. Am Freitag wird sich dann endgültig entscheiden, wo wir zu Dritt durchstarten. Wobei, in der kleinen Einzimmerwohnung von Linda klappt es auch ganz gut. Was man da sparen könnte 😉 Continue reading

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Oldies, aber nicht immer Goldies

Geschafft. Der noch vorhandene Bestand aus dem alten Webelch (herrje, der ist echt 2000 entschlafen) und wenigstens ein Text zur Politik aus dem Jahr 2007 (herrje, war ich da revolutionär) sind wieder online. Viel Spass oder viel Grusel damit. Ich widme mich jetzt dem französischen Frühstück. Qualm 😉

Nachtrag: Habe doch noch mehr Texte mit politischem Inhalt gefunden. Auch gut…

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Nach nur knapp…

… keine Ahnung wie viel Jahren, ist es mir gelungen, den Webelch halbwegs wieder zum Leben zu erwecken. Immerhin tut sich ja auch einiges in meinem Leben. Das ist auch der Grund für die neue Unterzeile „von der leine an die spree“. Denn nach 11 Jahren in Hannover steht eine Luftveränderung an. Immer der Sonne entgegen, in den Osten, in die Hauptstadt. Oder das dicke „B“. Oder wie immer man das so nennen mag. Continue reading

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Der bundesdeutsche Kapitalismus auf dem Weg in den Unterdrückungsstaat

Ein Aufruf gegen Überwachungswahn und Repression in der BRD

Der bundesdeutsche Staat und unser aller Innenminister Wolfgang Schäuble haben noch lange nicht fertig. Nach den Antiterrorgesetzen, dem Lauschangriff, den biometrischen Ausweispapieren, der Schnittstelle zur Daten- und Telefonüberwachung, der neuen diensteübergreifenden Staatsfeindedatei (und somit der Aufhebung der Trennung von Geheimdiensten und Polizei) und anderen Einschränkungen der demokratischen Grundrechte der Bürger wird angesichts der „bedrohlichen“ Lage für die Herrschenden des Systems nach weiteren Überwachungs- und Repressionsmaßnahmen gerufen. Der Mann fürs Grobe Schäuble prescht vor. Continue reading

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Eine neue Linke und der Weg zur Macht

Was Politik und Streit in Berlin auch für Hannover und das Land bedeuten.

Im Gegensatz zu manch anderem Mitglied der WASG in Hannover bin ich bekanntermaßen der Meinung, dass genau die in einigen der letzten Beiträgen angesprochenen strittigen Punkte des Verhaltens der Linkspartei in verschiedenen Landesregierungen und hier besonders in Berlin VOR der Bildung einer „neuen Linken“ wenigstens kontrovers diskutiert und wenn notwendig korrigiert werden sollten. Denn sie sind nicht nur ein lokales Problem der Berliner WASG und unserer dortigen Freunde der Linkspartei, sondern zeigen den wirklich Bedarf für einen langfristig und breit angelegten Diskussionsprozess auf. Das trotzdem auf kommunaler Ebene hier vor Ort in Hannover die Zusammenarbeit mit der Linkspartei zur Bundestagswahl hervorragend und vertrauensvoll funktionierte und die Arbeiten zur Kommunalwahl gemeinsam auf einem guten Weg sind, sollte uns allen Mut machen, aber nicht den Blick für noch sehr intensiv zu besprechende Probleme trüben. Continue reading

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Erfolge der Privatisierung im ÖPNV

Im Zuge der nächsten Preiserhöhung im Nahverkehr der Region wird gerade darüber diskutiert, ob die Vergünstigungen für Rentner wegfallen sollen. Das sehr schöne Argument hierfür: Es gibt auch keine Vergünstigungen für sozialschwache Nutzer des ÖPNV. Obwohl gerade diese angesichts steigender Bezinpreise und der ständigen Forderung nach mehr Mobilität dringend auf die Nutzung des Nahverkehrs angewiesen sind. Continue reading

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